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Le musée au coeur du quartier gallo-romain © Musée gallo-romain
Les collections © Musée gallo-romain
Les collections 2 © Musée gallo-romain
© © Musée gallo-romain
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Reise in das antike Lugdunum

Hugues Savay-Guerraz, Konservator am gallorömischen Museum von Lyon Fourvière

Zwischen dem Theater und dem Odeon von Fourvière stellt das gallorömische Museum die antike Geschichte von Lyon mittels Ausstellungsstücken, die eine Epoche voller Überraschungen repräsentieren, dar.

Was ist das Besondere des Museums?

Das Museum ist durch seine Lage und Architektur sehr originell. Es wurde 1975 mitten zwischen zwei gallorömischen Stätten, dem Theater und dem Odeon, mit einer sehr atypischen Architektur gebaut: Das Gebäude ist von außen so gut wie unsichtbar. Im Inneren betont die Architektur des Gebäudes die Darstellung und Ausstellungsstücke. Die Sammlung stellt alle Aspekte des Lebens in der Antike dar: Stadt, Armee, Religion, Handel, Alltag und Grabriten. 

Welche Ausstellungsstücke sollte man sich unbedingt ansehen? 

Das Museum umfasst ca. 5 Jahrhunderte archäologischer Funde, seit Anfang des 16. Jahrhunderts. Zu den unumgänglichen Stücken zählt unter anderem die sog. „Table Claudienne“, eine Bronzeplatte mit der Rede des römischen Kaisers Claudius, und ein Bronzekalender auf Gallisch. Das Mosaik, das Wagenrennen darstellt, und die Neptun-Bronzestatue sind ebenfalls beeindruckend. Man sollte zudem unsere Modellvorführung der Entwicklung einer Stadt nicht verpassen. Dies ist eine hervorragende Einführung in die Besichtigung des Museums. 

Was lernt man über die gallorömische Epoche in Lyon? 

Zunächst findet man heraus, dass Lyon eine äußerst wichtige Stadt mit vielen Verwaltungssitzen war. Was unsere Besucher überrascht, ist es zu sehen, wie modern das Leben war und welch hohen Lebensstandard es gab. Das Abwassersystem hat sich seit dieser Epoche kaum verändert! Auch Freizeitaktivitäten waren schon Teil des Alltags: Thermen in der Stadt, um sich zu baden, Theateraufführungen oder Konzerte... Die Verwendung des Theaters für die Nuits de Fourvière ist übrigens dieselbe wie damals!

Welche Animationen bieten Sie im Museum an?

Zusätzlich zu den Besichtigungen bieten wir zahlreiche Animationen für Kinder an: Herstellung von Gegenständen, thematische Besichtigungen, usw. Außerdem organisieren wir vier festliche Veranstaltungen im Jahr: die Museumsnacht im Mai, den nationalen Tag der Archäologie im Juni, die europäischen Tage des offenen Denkmals im September und das Fête de la Science (Fest der Wissenschaft) im November.

 

Seine Lieblingsplätze in Lyon:

Wo isst man eine Andouillette und eine Quenelle?
Im  le Jura  in der rue Tupin!

Wo trifft man „echte“ Lyoner?
Im Renaissance-Verband von Vieux-Lyon, der sich seit der Nachkriegszeit für die Erhaltung des kulturellen Erbes einsetzt. 

Wo geht man feiern?
Am 15 November im Museum, anlässlich des Fête des Sciences. 

Wo kann man romantisch spazieren gehen?
In den Gärten  Jardins du Rosaire  unter Fourvière oder noch weiter unten im Jardin des Curiosités .

Wo kauft man Souvenirs der Stadt?
In der Metzgerei Bonnard in der rue Grenette für ein köstliches Souvenir und in der Boutique du Musée des Tissus  für ein Stück Seide.

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